Material
Holz und Oberflächen
Wir verarbeiten drei Hölzer und behandeln sie auf zwei Arten. Mehr Auswahl gibt es nicht, weil wir jede Kombination selbst über Jahre beobachten wollen.
Die Hölzer im Vergleich
| Holz | Herkunft | Charakter | Nach zehn Jahren | Aufpreis |
|---|---|---|---|---|
| Eiche | Sachsen, Thüringen | schwer, hart, lebhafte Maserung mit Spiegeln | wärmer, leicht honigfarben | 0 € |
| Esche | Sachsen | zäh, biegsam, hell und gerade gewachsen | etwas gelblicher, Maserung tritt hervor | 0 € |
| Nussbaum | Europa, meist Frankreich | mittelschwer, dunkel, ruhige Fläche | heller, fast milchschokoladenbraun | 86 € |
Der Aufpreis für Nussbaum kommt vom Verschnitt. Nussbaumbretter sind schmaler und haben öfter Risse, aus einem Kubikmeter bekommen wir ungefähr ein Drittel weniger Stuhlteile als aus Eiche.
Hartwachsöl, matt
Unser Standard für alle Modelle. Zwei Schichten, dazwischen ein Tag Pause. Das Öl zieht ins Holz ein, das Wachs bleibt oben und nimmt Wasserflecken die Schärfe. Ein Glas Rotwein, das zehn Minuten steht, hinterlässt trotzdem einen Rand.
Nachölen einmal im Jahr, bei Stühlen am Esstisch eher zweimal. Die Dose für zu Hause legen wir bei.
Seife, hell
Nur für Eiche und Esche. Die Oberfläche bleibt fast weiß und fühlt sich trocken an, so wie in alten Bauernküchen. Dafür ist sie empfindlicher und will alle paar Wochen mit Seifenlauge abgewischt werden.
Wer Kinder oder einen Hund am Tisch hat, nimmt besser Öl. Das sagen wir im Showroom auch so.
Muster per Post
Wer nicht nach Dresden kommen kann, bekommt drei Holzmuster in der Größe einer Postkarte, geölt auf der einen und geseift auf der anderen Seite. Wir schicken sie kostenlos, schreiben Sie einfach eine E-Mail mit Ihrer Anschrift an [email protected].
Bitte rechnen Sie damit, dass das echte Holz am Stuhl etwas anders aussieht. Kein Brett gleicht dem anderen, und genau dafür kauft man ja Massivholz.